|
Geschrieben von: http://fhwsindia.blogspot.com
|
|
Montag, den 01. März 2010 um 23:59 Uhr |
Superfrüh aufstehen, yipieeeeeee.
Wetten werden abgeschlossen, ob A. auch hier einschlafen wird, bzw. ob er überhaupt pünktlich sein wird.
Resultat: Gewonnen. Denn geht es um „Ihn“, schafft man es sogar nicht während einer Präsentation einzuschlafen. Richtig guter „Free Talk“ mit dem Chef von Infineon-India, ansonsten auch recht trocken.
Die Lunte wurde aber bereits im Coffee-Day unterhalb Infineons angezündet.
A.B. fährt nun alles auf. Erstmal schön den Platz eines Studenten, der sich gerade etwas zu trinken holt, weg geschnappt. Spricht man ihn darauf an, schmettert man es mit einem hämischen Achselzucken ab. Heute ist SEIN großer Tag. Er organisierte eine Präsentation bei Infineon.
Aber auch hier muss man sich an die von ihm vorgestellte Sitzplatzordnung halten. Robert, der sich in seinem jugendlichen Übermut einen Platz mit Sicht auf die Präsentationsfläche ergattern wollte wurde direkt von A. abgeblockt. Rechtfertigung A.`s „Zu meiner linken sitzt (Herr D.) und am Ende des Tisches bitte (der Medi)“. War zwar schonmal da, aber kann ja nicht schaden, die bezahlenden Studenten nach hinten zu verfrachten. Hauptsache man selbst hält seinen Kopf im Blickfeld der Gastgeber. Während „?“ wieder mit der Müdigkeit kämpft schlägt sich Herr B. wacker. Die Gläser für das Wasser riechen etwas muffig und beim Anatmen zeigen sich Ähnlichkeiten von Bakterienkolonien an diesen. „Macht ja nix“. Auch dieser Präsentationsstaffel geht vorbei. „?“ bzw. Körperklaus, ist erfolgreich nicht vom Stuhl gefallen und A. hat es leider nicht geschafft die Hand des Geschäftsführers zu berühren.
Nichtsdestotrotz kann man jetzt mit stolzgeschwellter Brust das Gelände verlassen und sich auf Bosch vorbereiten.
Es herrscht Wassermangel. Wir sind zwar nicht mehr in den Slums, aber Trinken ist von der CU nicht eingeplant. Daher trauen sich auch die Verantwortlichen auf deutscher Seite natürlich nicht nach Wasser zu fragen. „Macht ja nix“. Bei Bosch angekommen, lässt man uns erstmal mit ausgetrockneten Rachen vor dem Gelände warten. Es folgt eine Führung durch eine, nach deutscher Norm, aufgebauten Firma. Aber eben mit indischen Arbeitern. Superinteressant. Die Studenten beginnen zu fantasieren und mit gespaltener Zunge zu reden. Der Guide spricht so laut, das ihn seine eigenen Milben nicht hören können. Das Bohrwasser der Maschinen wirkt mit voranschreitender Zeit mehr und mehr anziehen auf uns. Wie das wohl schmeckt?
Schließlich führt man uns in die Kantine. Nichts vorbereitet und weit und breit keine Arbeiter. Bosch`s Ghost-Company...
Nach weiteren 10-20Minuten werden uns doch die Metalbehälter der Kantine zum Trinken angeboten. Lecker, sogar noch Reste der Vormänner vorhanden. Hier teilt man Alles. Sogar der Medi greift zu...Moment, war da nicht was von wegen ewiger Vorsicht wegen Lebensmittelvergiftung?! Aber hier wirds uns ja von einem ehemaligem Angestellten der Firma Bosch in Bangalore angeboten, also wird das schon klar gehen. Schlaubi Schlumpf dreht sich die Welt zurecht.
The last straw that broke the camel`s back - Saudummes Angebot!!! Wir erkundigen uns bei Herrn B. ob man nicht einfach privat mit einer Riksha zur Mall fahren, sich dort etwas zu trinken holen und später bei der CU treffen könne. Er ist von der Idee begeistert und sammelt dafür etwas Bonuspunkte. Trotzdem noch dick im Minus, sorry.
Konnten uns also doch von Bosch lösen, beinahe komplett in der Mall auflaufen um Getränke zu kaufen und wieder zu CU zurückkehren. Es erwartet uns gegen 17Uhr ein Dinner im Birds Park der CU mit den MBAs. Freuen uns darauf Meetha, Deepu und Ranga zu treffen und evtl. den Abend zu planen.
Wir, Riggi, Robert, Maurice, Christian, Andi und Tom, trafen uns also gegen 20:30Uhr mit Meetha, Gabriel und Sandhib vor dem Gate der CU und fuhren, teils mit ihren Motorrädern, teils mit Rikshas zum Enigma. Super Party da. Indische Monatsmiete aufm Kopf gehauen. 13 Pitcher King Fischer, Tequila, Tanz und jede Menge guter Gespräche. Intercultural Communication auf unsere Art :D.
Danach ging es in Meetha`s, Sandhib`s etc. Apartment weiter. Schwabenmagen hält nicht was er verspricht :D :D :D
Spät in der Nacht bringen uns Sandhib und Gabriel schließlich zurück zur CU, per two Wheelers.
Thanks for the night, finally were having some fun outside our group. See you tomorrow. Inhalt von http://fhwsindia.blogspot.com
|