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Start Indien 2010 Indien 2010 Tag 4: Bangalore (AEGIS)

Willkommen in Indien!

Im Zuge des "India Gateway Programme" der Christ University aus Bangalore reise ich und 14 weitere Studenten der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt in die IT-Metropole Indiens. Ich möchte Dir hier täglich aktualisiert von meinen Erlebnissen berichten und freue mich auf viele Kommentare. Hier geht's zu den Bildern.

Das aktuelle Wetter in Bangalore:

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Tag 4: Bangalore (AEGIS)
Geschrieben von: http://fhwsindia.blogspot.com   
Dienstag, den 23. Februar 2010 um 23:59 Uhr
Heute morgen wurden wir von ein paar Schulbusen geweckt, die laut hupend mit Vollgas an unseren Zimmer mehrmals vorbei fuhren. Frühstück von x(egal) bis 8:30Uhr. Beeinflusst durch die Vorbildfunktion der Organisationsleitung, begaben wir uns also punkt 8:30Uhr dort hin. Hat sich gelohnt. Der Zeitplan scheint heute wohl wieder nicht aufzugehen. Es ist 9 Uhr -Treffpunkt. Ebenfalls nach Vorbild der Stammesführer, ließen sich nun auch mal die Studenten etwas mehr Zeit. Halt einfach mal mitdenken, ne. Wie dem auch sei, stellte sich dann doch noch ein jeder den christlichen Ausführungen unseres indischen Leih-Theologiedozenten. Wer hätte gedacht, dass die Missionierung hier so eingeschlagen hat. Aber in der Auflage findet man die Fans ja überall. Abwarten was aus Herr der Ringe in 1000 Jahren wird.... Naja jedem das, wie er glücklich wird.

Also, weiter im Thema. Haben uns dann durch das Theologiezentrum der Christ-University führen lassen. Typische Kirchenbänke, kein Jesus am Kreuz, weil der Fokus auf der Reinkarnation liegt und die Bücherei mit unendlich vielen Theologiebüchern.
....wer sich dafür interessiert, es gibt auch neben Studenten aus aller Welt, Studenten aus Japan in der Theologie.

Gefolgt wurde der Gang durch die sonnigen Alleen der CU von ein Vorlesung des gleichen Professors im Universitätseigenem Kühlschrank. Für Nachfolger, Schal ist auch in Indien nützlich. Jedenfalls wurde uns eingängig die Theorie aller Religionen vorgetragen. Wen‘s interessiert...“jfgi“ (Urban Dictionary please).

Wiedermal wurde dann unsere „Freetime“ durch die Projektvorbereitung ersetzt. „Kein Ding“, wer brauch schon Pausen....Studenten anscheinend nicht. 15:30 Uhr: Briefing beanschlagt von Mr. Vedantan. Nachdem sich alle mit ihrem Projekt bemühten kam es hier zu geringfügigen Verzögerungen unter den Studenten. Das musste auch ein Dozent erschrocken feststellen, nachdem er sich um 15:45Uhr zu diesem bemühte. Für diese bodenlose Enttäuschung durch die Studenten blieb ihm auch nur ein müdes Kopfschütteln übrig... Das Briefing wurde innerhalb von 5 Minuten durchgezogen und ab zum Bus. Es waren inzwischen auch alle Studenten UND auch alle Mitglieder der „Over-my-Law“-Klasse eingetroffen. 16:00Uhr: Ab zum Bus...immernoch pünktlich. Wow, die Regentschaftsrechnung geht auf. Also über Schlaglöcher und Gerümpel hinweg gen Aegis-Callcenter. Wirklich super gestaltete und vorgetragene Präsentation von Josef B., Senior Manager (falls wir nicht irren). Leider, wie es zudem auch Josef auffiel, schien sich unsere gesamte Führungsriege nicht sonderlich für seine Ausführungen zu interessieren. Zugegeben, es war ein sehr sehr langer Vortrag. Das sollte aber dennoch kein Grund sein, als Repräsentant „von 80 Millionen“, vor dessen Nase, auf dem Stuhl die Fötusstellung einzunehmen, damit man es noch bequemer hat beim Schlafen. Also „EINFACH MAL MITDENKEN!!!“ und zusammenreißen. Auf weitere Fragen der Studenten im Anhang des Vortrags, konnte man sich natürlich auch nicht davon abhalten seine Langeweile Preis zu geben. Aber solange man Studenten was über Pünktlichkeit, Erscheinung und Auftreten erzählen kann passt ja alles....

Josef und seine Kollegen führten uns noch durch die Abteilungen, um Einblicke in die praktischen Ausführungen zu geben und weiter Fragen zu beantworten. Verständlicherweise nur die Low-Security-Abteilungen, u.a. AOL-Germany-Chat-Support. Lustige Sache.

Wir liessen uns noch von den Dozenten überreden vor Ort in einem der Hauseigenen Restaurants zu essen. Passender Weise wurde diesen das Essen auch früh genug serviert, dass diese einen Studenten, dessen Essen erst ganz am Schluss serviert wurde, noch auffordern konnten entweder schneller zu essen, oder sich das Essen doch einpacken zu lassen. Wiederrede? Nö. Dann macht man einfach mal auf Chef und sagt der Bedienung Bescheid.

Unser Busfahrer lies sich natürlich wieder nicht lumpen mit Vollgas über jeden Speedbumper und Schlagweg nur so hinweg zu fliegen. Also ein Hoch auf unseren Busfahrer...!!! Durch dessen Fahrkünste erreichten wir die CU um 12 Uhr. Zeit genug unseren Blog auf den neusten Stand zu bringen und die Aussicht über den Dächern von Bangalore zu genießen. Nun aber gute Nacht.

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